Buchautorin

Das letzte Kapitel der Holzgasse 11: Wenn eine WG Geschichte wird
Jede gute Geschichte braucht ein Ende, um Raum für ein neues Abenteuer zu schaffen. Mit der Schließung der Wohngemeinschaft in der Holzgasse 11 in Alfter geht eine Ära zu Ende, die für viele – und ganz besonders für die Autorin Petra Stein – weit mehr war als nur eine Adresse.
Hermann ist für mich ein Beweis dafür, dass man auch aus den dunkelsten Kapiteln des Lebens gestärkt hervorgehen kann. Sein Schicksal verbindet uns in der Überzeugung, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient – und sie auch nutzen kann.

Vom WG-Alltag zum mörderischen Handwerk
Es ist fast symbolisch, dass mit dem Ende der WG der Aufstieg des Mordsweiber-Verlags einhergeht. Während die Türen in Alfter schließen, öffnen sich die Seiten von Petras erstem Roman „Wohin mit all den Leichen?“.
- Realität trifft Fiktion: In ihren Texten verarbeitet Petra den Wahnsinn des Alltags – vielleicht auch ein wenig von dem, was man in einer lebendigen Wohngemeinschaft so alles erlebt.
- Neuanfang: Marie-Huana und Poison, die Protagonistinnen ihrer Serie, fliehen im Buch aus der „finstersten Eifel“ in ein neues Leben. Ähnlich markiert die Schließung der WG für Petra den endgültigen Schritt in ihre Karriere als Vollzeit-Autorin.
Was bleibt?
Die Holzgasse 11 mag als physischer Ort für die Gemeinschaft nicht mehr existieren, doch in Petras Romanen lebt der Geist dieser Zeit weiter. Ihr Schreibstil – stark, besonnen und frei von Klischees – ist das Ergebnis jahrelanger Lebenserfahrung, die sie auch dort gesammelt hat.
Danke, Petra!
Liebe Petra,
Ein besonderer Dank gilt meiner Weggefährtin Petra Stein. Wir haben uns in einer prägenden Zeit in der WG Holzgasse 11 in Alfter kennengelernt – einem Ort, der nicht nur unser Zuhause war, sondern auch voller Geschichten steckte.
Mit der Schließung unserer WG ging eine Ära zu Ende, doch für Petra war es gleichzeitig der Startschuss für ein neues, beeindruckendes Kapitel. Als Gründerin des Mordsweiber-Verlags hat sie mit ihrer Serie „Eifel Mysteries“ bewiesen, dass in ihr eine echte „Vollblut-Anarchistin“ und eine meisterhafte Geschichtenerzählerin steckt.ch möchte die Gelegenheit nutzen, um dir einfach mal danke zu sagen. In einer Welt, in der vieles oft oberflächlich bleibt, bist du für mich ein Fels in der Brandung.
Ich schätze es unglaublich an dir, dass du immer ein offenes Ohr hast. Egal, was mich gerade bewegt – ich weiß, dass ich mit dir über alles reden kann. .
Danke, dass du nicht nur eine Autorenkollegin, sondern vor allem eine gute Freundin bist, auf der ich mich immer verlassen kann.
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